Warum wir so gerne ins Feuer schauen

Ihr kennt das bestimmt alle. Man sitzt vor dem Kamin und starrt ins Feuer. Alle starren da hin. Man fühlt sich wohl, es knistert und man redet plötzlich gar nicht mehr so viel. 

Und wenn man zum Beispiel am Osterfeuer steht, ist das genauso. Es ist auch egal wie alt man ist. Kleinere Kinder werden ruhig und bedenklich wenn sie ins Feuer schauen.

 

Das hat irgendwie was mystisches ... findet ihr nicht?

Ich habe mich gefragt warum wir alle so auf das Feuer reagieren. Auch wenn wir mit Freunden abends an der Feuertonne sitzen und plötzlich merkt man erst wie lange es eigentlich schon still ist.

 

Ich muss das mal herausfinden. Also habe ich mich mit mit der Evolution des Menschen beschäftigt: http://www.geo.de/geolino/mensch/3793-rtkl-geschichte-die-entdeckung-des-feuers

 

Es gibt verschiedene Erklärungen dazu, wie das Feuer zu den Menschen kam. 

Seit dem es unsere Erde gibt, gibt es auch schon das Feuer. Durch Blitze oder Vulkanausbrüche konnten jederzeit Waldbrände entstehen. Also kannten die ersten Menschen schon früh die zerstörerische Gewalt des Feuers.

Irgendwann fingen die Menschen an, das Feuer für sich zu nutzen. Dafür müssen wir bis in die Steinzeit zurückblicken.

 

Einige Wissenschaftler behaupten, dass Urmenschen vor ca. 1,8 Millionen Jahren natürliche Brände erhielten um diese für eigenes Feuer zu nutzen. Somit konnten die Steinzeitmenschen Nahrung kochen und auch Ton erhitzen um so beständige Gefäße zu haben. Man sagt, dass das Essen für die Menschen durch das Kochen verdaulicher wurde und sich somit auch das Gehirn mehr entwickelt hatte.

 

Und dann vor ca. 32.000 Jahren entstand das erste Feuerzeug. Jeder kennt es und hat es auch als Kind schon ausprobiert. Wenn man zwei Steine aneinander schlägt entstehen Funken. Wenn man dann etwas trockenes Gras oder Zunderschwamm (wächst an Baumstämmen) hinein hält, fängt es an zu glimmen. 

 

Jetzt wissen wir schon einmal, wo das Feuer herkommt. Aber warum macht es so komische Dinge mit uns?

 

Durch Feuer entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Es bietet sich oft die Gelegenheit nach dem Grillen noch eine Feuertonne zu entfachen. Einige sagen, dass das Feuer Menschen und Natur verbindet.  Außerdem spricht man von einer fast therapeutischen Wirkung, da unser Stress durch ein prasselndes Feuer oft gemindert wird. Feuer reist und aus der Alltagshektik.

 

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten gemütlichen Abend am Feuer mit unserer Feuertonne.

 

Liebe Grüße

Caterina

 

 

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